NMS-Kuchl

Der Eingang in eine neue Dimension des Lernens

Die „Herdmanns“ zu Besuch beim Missionsmarkt der Pfarre Kuchl

MG   01.12.2016

Am ersten Adventsonntag führten die Schülerinnen des Interessensfaches Musik-Kreativ-Theater 4. Klassen unter der Leitung von Margarete Gimpl und Herbert Kreuzberger anlässlich des alljährlichen Missionsmarktes der Pfarre Kuchl das Krippenspiel „Hilfe, die Herdmanns kommen“ auf. Besonders an der heurigen Aufführung war, dass alle 10 Schülerinnen des Interessensfaches sowohl den Chorgesang als auch das szenische Darstellen übernahmen. Die musikalischen Beiträge wurden von Herbert Kreuzberger mit den Mädchen einstudiert, geprobt und sehr stimmungsvoll vorgetragen. Sogar ein eigener „Herdmanns Song“ wurde extra für dieses Stück von Kollegen Kreuzberger umgetextet. Zu Aufführungsbeginn stimmte das Bläserduo Matthias Holl und Peter Spitzelseder, beide 4C-Klasse, die Zuschauer mit weihnachtlichen Weisen ein. Das Gitarrenduett von Nikolina Kovacevic (auch 4C) gemeinsam mit Herbert Kreuzberger gab dem Nachmittag eine besonders stimmungsvolle Note. Regina Seiwald und Alexander Essl (beide 4C) trugen sowohl bei der musikalischen Gestaltung, als auch durch ihren Einsatz hinter der Bühne maßgeblich zum Gelingen dieser Aufführung bei. Ein besonderer Dank für ihre Mithilfe gilt auch Kollegin Anita Lienbacher und den Kollegen Klaus Gasser und Gabriel Bratz.

Inspiriert durch das Buch, das begeistert als Klassenlektüre in der Vorweihnachtszeit in der zweiten Klasse gelesen wurde, entwickelten die Schülerinnen gemeinsam mit Frau Gimpl das Krippenspiel rund um die Familie Herdmann: Die Mutter alleinerziehend, zwei Jobs, um irgendwie über die Runden zu kommen, sechs verwahrlost wirkende Kinder, der Schrecken der Nachbarschaft, sogar die Katze war so bösartig, dass sich der Briefträger nicht in ihre Nähe wagte – diese Kinder, die nur dann Süßigkeiten erwischten, wenn sie sie an Halloween den Nachbarskindern abknöpften, diese vier Burschen und zwei Mädchen wollten heuer beim Krippenspiel mitmachen, denn da gab es anscheinend Süßigkeiten. Die Proben verliefen für die Leiterin des Krippenspieles chaotisch. Lieblich und still wurde ersetzt durch laut und herrisch. Entsetzt mussten die Herdmann-Kinder feststellen, dass das Jesuskind in eine „Futterkiste“ gesteckt wurde und da das Jugendamt nichts unternahm. Die Geschehnisse rund um die Hirten und Herodes schienen für die Herdmanns einem „schlechten“ Krimi entsprungen.

Und doch erkannten Leopold, Klaus, Ralf, Olli, Eugenia und Hedwig Herdmann, die zum ersten Mal ein Krippenspiel erlebten, worum es eigentlich zu Weihnachten geht. Für sie war eine Salami, die sie sicherlich gerne selber gegessen hätten, ein weitaus sinnvolleres Geschenk für das Jesuskind, als Weihrauch und Myrrhe. Und die „schlagfertige“ Hedwig Herdmann verkündete am Ende des Stücks aus vollem Herzen lauthals:“ Hey! Euch ist heute der Heiland geboren!“


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